ZB 36 | Zwei junge Autoren über ihre Erfahrungen als „Rekrut“ und „Zivi“

Zwei junge Autoren waren in der Ausgabe 36 der Reihe JBZ-Zukunftsbuch zu Gast, diesmal in Kooperation mit der Leselampe und akzente Salzburg. Die beiden berichteten aus ihren Erfahrungen als junger Rekrut und als überforderter Zivi. Texte voll sarkastischem Humor, bei denen einem das Lachen im Hals steckenblieb. Jakob Pretterhofer las aus seinem Debüt-Roman „Tagwache“, Schilderungen aus dem Alltag des österreichischen Bundesheeres. Elias Hirschel gab mit seinem Roman „Hundert schwarze Nähmaschinen“ Einblicke in den Alltag einer WG mit psychisch Kranken und dem leicht überforderten „Zivi“. Das Thema beider: Die Deformation von Menschen in Strukturen von Gewalt und Erniedrigung.

Pressestimmen

„Zunächst sind es nur kleine Schikanen, die Rekrut Lampl im Bundesheer-Grundwehrdienst stillschweigend über sich ergehen lässt. Nur nicht auffallen, ist seine Devise. Doch am Ende steht er einfach nicht mehr aus seinem Feldbett auf. In seinem Debütroman „Tagwache“ gibt Jakob Pretterhofer einen erschütternden Einblick in eine Welt, die jüngst nach einem tragischen Todesfall ins Rampenlicht geriet.“ (Salzburger Nachrichten, 18.8.2017)

„Ob psychische Krankheiten ansteckend sein können? Es könnte einem fast so vorkommen, wenn man den Protagonisten in Elias Hirschls neuem Roman „Hundert schwarze Nähmaschinen“ begleitet. Der Zivi, so wird er genannt, der seinen Dienst in einer WG für Menschen mit den verschiedensten psychischen Problemen leistet, stößt jedenfalls bald an die Grenzen zwischen Krankheit und Umgang damit. Zwischen Klienten und Betreuern. Zwischen den Krisen der WG-Bewohner und seinem eigenen Leben, das zunehmend zu zerbröseln droht.“ (Die Presse, 2.9.2017)

 

 

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