Zwei Monate in Salzburg forschen?

Zwei Monate in Salzburg leben und forschen. Die Unterkunft ist frei, 1.000 Euro Taschengeld pro Monat. Das bietet die Stadt Salzburg Forscherinnen und Forschern an, die vorübergehend bei der Jungk-Bibliothek andocken wollen. Das Robert-Jungk-Stipendium 2019 wird ausgeschrieben. Bis 20. Juni 2019 kann man sich bewerben.

Es ist wieder soweit. Bereits zum 12. Mal wird 2019 das Robert‐Jungk‐Stipendium der Stadt Salzburg ausgeschrieben. Es steht, dem zentralen Anliegen Robert Jungk entsprechend, unter dem Motto „Betroffene zu Beteiligten machen“. Für zwei Monate kann mit dem Stipendium in der JBZ an einem wissenschaftlichen Thema im Bereich Zukunftsforschung, Partizipation oder Klimaschutz und Nachhaltigkeit gearbeitet werden. Zur Verfügung steht eine Wohnung und ein Arbeitsplatz in der JBZ. Dauer: 4. 11. 2019 – 6.1.2020.

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1 Comment

  1. Reinhold Tomczak

    An die
    Robert-Jungk-Bibliothek für
    Zukunftsfragen in
    Mozartstadt Salzburg, Östereich

    Lieber Hans, lieber Thomas,
    Dank für die Einladung nach Salzburg! Ü83 erlauben mir die zunehmenden Defizite bei Sinnesorganen und restlicher Physis die weite Reise nicht mehr ohne übermäßigen Aufwand. So schicke ich eben eine Botschaft:

    rEVOLUTION von Tom C. Zak

    Das hervorstechende Merkmal der biologischen Evolution des Geistes in Kooperation und auf der Basis des Körpers (Muskelarbeit potenziert mit informationeller Denkarbeit) ist, dass gut angepasste Arten ein ausbalanciertes, homöostatisch selbstreguliertes Optimum an Nachkommen haben. Solche Arten haben seit ihrer Entstehung auf der Erde überlebt. Exemplarisch stehen dafür Schwefelbakterien (Mrd. Jahre) und „lebende Fossile“ , wie Ginko biloba (Mill. Jahre), von denen Einzelexemplare 1000 Jahre alt werden.

    Das ist bei der technisch/technologischen Evolution etwas anders. Begabte Exemplare der Gattung Homo haben sie mit der Erfindung des Faustkeils, eines Werkzeugs, vor Millionen Jahren
    in Gang gesetzt. Machtmenschen haben das Jagdwerkzeug durch Gewaltanwendung zu Herrschaftszwecken zur Waffe gemacht. Das machen kriegerische Menschen, ob Finanziers, Politiker, Priester, Lehrer, Erzieher, Advokaten und viele andere Helfershelfer und Spießge­sellen bis heute.
    So wurden Kredit, Geld und Zins seit ihrer Erfindung vor rd. 5000 Jahren zu den wirkungs­vollsten Waffen der Menschenwelt, weil man alle anderen Waffen, wie auch Knappen, Ritter, Feldprediger und Marketenderinnen, Söldner und Soldaten, Generale und Verräter, dafür kaufen kann.

    9 oder mehr Arten von Homo sind in & aus der Biosphäre des blauen Planeten schon wieder verschwunden, ausgestorben. Die beiden letzten, Homo sapiens sapiens (?) und Homo sapi­ens oeconomicus, sind gerade dabei, sich selbst die Lebensgrundlagen zu entziehen, in dem sie sie durch Kriege und Kommerz zerstören, Müll und Gift hinterlassend. Krieg ist Mono­kultur von Gewalt, die die Biosphäre stört, die bestehende humane Biotope von Arbeitsteilung auf Au­genhöhe zerstört und Gewaltherrschaft als Zweckgesellschaften unter Vortäuschung von Demokratie errichtet – ist nationalstaatlich organisierte Kriminalität: Schutzgelderpres­sung durch Steuern für Rüstung und Kriegsanleihen für Kriegsschulden, Beute machen durch Rauben, Plündern, Vergewaltigen, Landgewinn und strafende „Friedensverträge“,Prostitution von Politikern und Militärs, Menschenhandel mit Flücht­lingen, Geldwäsche durch Finanzdienstleistungen, Drogen- und Waffenhandel durch Ge­heimdienste, die auch morden und morden lassen, egal in welchem System.
    Kriegsautoma­ten töten planmäßig und mit Heimtücke, das ist juristisch auch lt. Kriegsvölkerrecht Mord, kann nicht als Kollateralschaden deklariert werden

    Das sind nur die markantesten Beispiele aus der Eigendynamik von Kriegen. Die Auswirkungen der IT-Revolution sind wesentlich komplexer und nicht so einfach zu analysieren.

    In den am weitesten industriell entwickelten Ländern, mit der größten Waffenproduktion und den höchsten Profiten aus Waffenexporten, bekommen die Familien im Durchschnitt immer weniger Kinder. Dort sorgen nun Raubritterinnen mit viel Geld bewusst dafür, dass ihre Gene erhalten bleiben und nach Herrschaft streben, wenn die Gewalt nach den Wahlen dem Volk wieder mal ausgegangen ist und dem Staat überantwortet wurde.
    Der macht dann mit Steuergeldern und zusätzlichen Schulden wie gehabt Krieg gegen „Feinde“, die er vorher als Kumpane und Spießgesellen aufgerüstet hat und währenddes­sen immer noch mit Treibstoff, Munition, Ersatzteilen sowie Doppel- und Dreifach-Agenten, Staatsgeheimnissen und Argumenten fürs Volk als Fake news und mit staatlichen Verschwö­rungstheorien versorgt (s. Attentat von Sarajevo, Überfall auf den Sender Gleiwitz, Pearl Harbor, Tonking-Zwischenfall, Kennedy-Mord, Allende- u. Barschel-Suizid, Saddam-Lüge vor den UN, Kuwait-Frühgeborenen-Story, WTC 7 etc.).

    Die Dialektik von Soll und Haben, Zins und Zinseszins als monetäre Theorie ist an ihren Grenzen angelangt. Auch die Übernahme des Begriffs „Trialektik“ aus dem postsowjeti­schen Gedankengut und das politisch-linguistische Framing für die Zwecke von Unterneh­mens-Beratern in Banken und Börsen wird da nicht viel helfen, auch in der Demokratie bleibt Herrschaft die Gewaltherrschaft des großen Geldes, solange Demokratien zum Krie­ge rüsten und Kriege führen

    Ein Ausweg wäre womöglich humanes Verhalten anstatt Humanismus. Der Mensch ist phi­losophisch nicht Mittelpunkt, sondern Exponent. Dank seines göttlichen Funkens Schöpfer­kraft, den er in sich trägt und der nicht Gott im Himmel zugeordnet werden kann, ist er im­stande, diel Jahrtausende lang praktizierte Kunst und Kultur des Krieges philosophisch zu verwandeln in eine Kultur des gewaltlosen Friedens für die Kinder der Welt.
    Der erste Verssuch 2001 – 2010 durch die Vereinten Nationen und den Ökumenischen Rat der Kirchen gemeinsam, ist gescheitert durch das Attentat nach historischem Muster.
    Ein erneuter Versuch stände uns im Hinblick auf den Krieg erzeugenden Faktor der Klima­erwärmung und der Ressourcenverknappung gut zu Gesicht.
    Ein Name dafür wäre HumanAkratie der Völker auf Augenhöhe als Regierungsform für chancengleiche Angehörige aller Ethnien und alle Kinder der Welt, die dann nicht mehr jährlich millionenfach Hungers und im Krieg sterben müssten
    Dann können sie Material (Masse) und Energie so mit Information (Licht der Erkenntnis) potenzieren, dass der geniale philosophische Inhalt der Formel von Albert Einstein und Al­bert Schweitzer sowie vieler anderer Geistesgrößen endlich für die Lebensprozesse auf dem einzigen blauen Planeten, der bisher bekannt ist, funktionelle Wirklichkeit, über die Realität der Gegenwart hinaus, werden kann. Navigare necesse est. Besiedeln wir die Meere ökolo­gisch nachhaltig und genossenschaftlich. Befreien wir sie vom giftigen Profit Müll der Akti­en-Gesellschaften, ohne Gewalt, nur mit besserem Wissen. Kämpfen wir nicht wider besse­res Wissen gegeneinander. Arbeiten wir zusammen für eine andere Welt. Sie ist möglich.
    Künstliche Intelligenz muss friedfertig programmiert werden, sonst bringt sie unsere Kinder und Enkel um, die sich dagegen auch mit noch so vielen Spenden nicht wehren können.

    rto.190211

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