Bürgerdemokratie, aber wie? | Vier Ansätze vorgestellt

„Betroffene zu Beteiligten machen“ war ein zentrales Motto von Robert Jungks Demokratieverständnis und das Prinzip der von ihm gegründeten Zukunftswerkstätten, mit denen die JBZ arbeitet. Ganz in diesem Sinne agieren Modelle der Partizipation, die am 27. Februar 2019 in einem vom Verein Einsatz Inter-Aktion/GBKL organisierten Workshop in der Stadt Galerie Lehen zur Diskussion gestellt wurden. Die JBZ durfte als Partner dabei sein. Der Abend wurde von Gisela Tonis und Stefanie Hillebrand moderiert.

Emilia Bruck ist Mitglied der Wiener Baugruppe Bikes and Rails und stellte den Ansatz des Systemischen Konsensierens dar, mit dem die Baugruppe arbeitet. Kristina Sommerauer von der Agenda 21 des Landes Salzburg präsentierte Beispiele für BürgerInnen-Räte im Bundesland Salzburg. Hania Fedorowicz, Gründerin des Ansatzes für Gemeinschaftsbasierende Konfliktlösung, berichtete über Großgruppendialoge, die sie in verschiedenen Ländern durchgeführt hat. Nora Wolloch von Word Summit Award des International Center for Media informierte schließlich über spannende Ansätze in ganz Europa und darüber hinaus, wie mit digitalen Tools Partizipation angeregt werden kann. Der informative Abend endete mit einem von der Gruppe exzellent moderierten Kreisdialog zur Frage „Bürgerdemokratie ja, aber wie?“

Hania Fedorowicz und Kristina Sommerauer bei „Bürgerdemokratie, aber wie?“

Eine Veranstaltung in der JBZ-Reihe „Projekte des Wandels“

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.