Politik im Zeitalter eines neuen Wutbürgertums | JBZ in DIE FURCHE

„Es war schon immer leichter, Probleme bestimmten Menschen(gruppen) zuzuschieben, als deren systemische Ursachen zu erkennen. Was lässt sich gegen diese gefährliche Dynamik tun?“ Darauf sucht JBZ-Mitarbeiter Hans Holzinger Antworten in einem Gastkommentar in DIE FURCHE vom 11.4.2019.

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Ausgangsbefund:
„Bemerkenswert ist, dass in der aktuellen Krisengemengelage nicht politische Parteien reüssieren, die sich etwa für die Verteidigung des Wohlfahrtsstaates, eine faire Verteilung  des Erwirtschafteten oder den Schutz der Umwelt einsetzen. Vielmehr profitieren jene Parteien aus dieser Verunsicherung, die gegen das politische System auftreten – obwohl sie selbst Teil davon sind, die sozial Benachteiligte als Nutznießer des „überforderten“ Sozialstaats brandmarken und – insbesondere – die Unterbindung des Zuzugs weiterer Flüchtlinge oder Migranten als Allheilmittel propagieren.“

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