Die Anfänge der freien Kulturszene sowie der Frauenbewegung in Salzburg

Bernhard Handlbauer war eine zentrale Figur in der Arge Rainberg-Bewegung, die in den 1980er-Jahren ein autonomes Kulturzentrum für Salzburg forderte. Am 12. Juni 2019 war Handlbauer zu Gast in der JBZ-Reihe „Wie aus Betroffenen Beteiligte wurden“. Er schilderte, wie mit kreativen Protesten – etwa bunten Demos bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele – die damalige Kulturförderpolitik von Stadt und Salzburg kritisiert („Zentrierung auf Hochkultur“) und ein Zentrum für die freie Kulturszene gefordert wurde. Die Proteste hatten Erfolg: Das gewünschte Areal eines aufgelassenen Gewerbegebiets am Rainberg wurde zwar nicht genehmigt, Stadt und Land Salzburg einigten sich jedoch auf ein anderes Areal im Stadtteil Nonntal, an dem ein „Kulturgelände“ unter tatkräftiger Mithilfe der einziehenden Gruppen errichtet wurde – der Vorgänge der heutigen „ARGEkultur Salzburg“.

Am 26. Juni 2019 war Dagmar Stranzinger zu Gast, die langjährige Leiterin des Frauenbüros Salzburg. Sie schilderte die Anfänge der Frauenbewegung in Salzburg. Ausführlichere Berichte sowie Mitschnitte der Gespräche gibt es demnächst auf unserer Homepage. In der Radiofabrik Salzburg erscheinen Reportagen zu den einzelnen Gesprächen.

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