Alte Freundschaften bleiben interessant

(20 05 14) Übrigens: Am Dienstag war in der Jungk-Bibliothek Franz-Josef Radermacher zu Gast. Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher ist Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, ehem. Professor für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm, Vizepräsident des Ökosozialen Forum Europa, Mitglied im Club of Rome und Mitglied im Advisory Board, Österreichisches Zentrum für Nachhaltigkeit und Ratsmitglied im Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung.

49 Freundinnen und Freunde der JBZ diskutierten mit ihm über Zoom, wie das heute so ist. Er plädiert für einen Milliarden-Joker: Nichtstaatliche Akteure aus dem Bereich der reichsten 1 bis 2 Prozent der Bevölkerung kompensieren zusätzlich zu allen gesetzlichen Vorgaben freiwillig und auf eigene Kosten ihre Klimagasemissionen über hochwertige CO2-Kompensationsprojekte in Nicht-Industrieländern. Das sei möglich und geht sich aus. Radermacher rechnet genau und ist faszinierend, wenn er Details konkreter Projekte erklärt.

Radermacher ist der JBZ eng verbunden, wie er selbst am Montag erinnerte. Tatsächlich geht die gemeinsame Geschichte von Radermacher und der JBZ viele Jahre zurück. Er ist Träger des Salzburger Landespreises für Zukunftsforschung. Und 2006 beschloss der Salzburger Landtag einstimmig, Radermachers Global Marshall Plan zu unterstützen. Hans Holzinger als Berater im Landtagsausschuss und ich selbst als Berater des Umweltressorts können sich noch gut an die Diskussionen erinnern.

Was schön ist: Es gelingt uns in der JBZ immer wieder, gute Beziehungen über lange Zeit zu halten. Und damit immer wieder spannende Leute zu unserem Publikum nach Salzburg zu bringen.  (stefanwally)

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